Am Samstag gehen die verbliebenen deutschen Kernkraftwerke (KKW) vom Netz, aber wie geht es eigentlich an den Standorten weiter? In den ersten Tagen nach der Abschaltung werden die Brennelemente aus dem Reaktorkern der Kraftwerke geholt, um dann für einige Jahre in einem Wasserbecken abzuklingen, heißt es bei der Gesellschaft für Reaktorsicherheit. Erst wenn die Brennstäbe dann in Castorbehältern in die Zwischenlager gebracht wurden, kann der eigentliche Rückbau der Anlagen beginnen. Spätestens dann gibt es laut Isar-2-Betreiber Preussen Elektra kein Zurück mehr.
Wie es an den Atom-Standorten weitergeht: Ganz ausgedient hat die Kernkraft noch nicht
Es dauert noch einige Jahre, bis nach dem Aus der letzten drei Kernkraftwerke der Rückbau beginnen kann. Doch selbst dann gibt es in Deutschland noch Atom-Anlagen.
Wasserdampf steigt aus dem Kühltum des Kernkraftwerks Isar 2. Laut Atomgesetz soll die endgültige Abschaltung des Kraftwerkes am 15. April erfolgen.
Armin Weigel/dpa Wasserdampf steigt aus dem Kühltum des Kernkraftwerks Isar 2. Laut Atomgesetz soll die endgültige Abschaltung des Kraftwerkes am 15. April erfolgen.
Armin Weigel/dpa