Anfang des Jahrhunderts erschien ein Buch des US-Journalisten und Großdenkers Thomas Friedman mit dem Titel: „Die Welt ist flach“. Friedman beschrieb darin, dass der Austausch von Gütern und Dienstleistungen seit dem Ende des Kalten Krieges eine Art Turbo eingelegt habe. Befeuert von den ungeheuren Möglichkeiten der Computertechnologie, der unaufhaltsamen Digitalisierung, hat das Ende des Ost-West-Konflikts eine Welt geboren, in der kulturelle Unterschiede, und Entfernungen an Bedeutung verlieren. Die Folgen waren gigantisch und die allermeisten Länder und Menschen profitierten. Im alten Westen stieg der Wohlstand, in den Entwicklungsländern sank die Armut. Wer wie die Bundesrepublik die Regeln der neuen flacheren Welt beherrschte, profitierte von ihr überproportional.
Wie die Welt den Vorteil des Handels aus den Augen verliert
Die Hochzeit der Globalisierung scheint vorüber. Aus allzu egoistischen Motiven verliert die Welt die Vorzüge des internationalen Handels aus den Augen
Sinnbild der Globalisierung: das Containerschiff. Doch die Welt wendet sich vom Freihandel ab – in der Folge müssen Verbraucher mit steigenden Kosten rechnen.
Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa Sinnbild der Globalisierung: das Containerschiff. Doch die Welt wendet sich vom Freihandel ab – in der Folge müssen Verbraucher mit steigenden Kosten rechnen.
Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa