Die AfD ätzt gerne gegen den von ihr so wahrgenommenen links-grünen Mainstream in Deutschland. Angesichts der durch den Bruch der Ampel-Koalition ausgelösten vorgezogenen Neuwahlen kommt es da etwas überraschend, dass Alice Weidel in ihrer ersten Rede als Kanzlerkandidatin kaum ein Wort über SPD oder Grüne verlor. Stattdessen arbeitete sie sich in sehr scharfer Rhetorik an Friedrich Merz und dessen Union ab. Das verrät viel über die Strategie der AfD für den Wahlkampf.
Deswegen attackiert die AfD ausschließlich die Union
In ihrer ersten Rede als Kanzlerkandidatin lässt Alice Weidel SPD und Grüne links liegen und konzentriert sich voll auf Friedrich Merz. Welche Strategie dahinter steckt – und warum der CDU-Chef ein Problem hat.
Arbeitete sich nur an Friedrich Merz und dessen CDU/CSU ab: AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel.
JENS SCHLUETER/AFP
Arbeitete sich nur an Friedrich Merz und dessen CDU/CSU ab: AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel.
JENS SCHLUETER/AFP