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Wahlkampf in den USA

Die Hoffnungen auf einen anderen Kandidaten als Donald Trump sind vergeblich

Der ehemalige US-Präsident dürfte auf seinem Weg zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner nicht mehr zu stoppen sein. Das Ausscheiden seines Konkurrenten Ron DeSantis wird ihn beflügeln.

Seine Fans wollen das Chaos und die Hochstapelei, den sein Regierungsstil mit sich bringt: Donald Trump dürfte als Präsidentschaftskandidat der Republikaner nicht mehr aufzuhalten sein.
Seine Fans wollen das Chaos und die Hochstapelei, den sein Regierungsstil mit sich bringt: Donald Trump dürfte als Präsidentschaftskandidat der Republikaner nicht mehr aufzuhalten sein.
Alex Wong/Getty Images/AFP

Schon kurz vor der zweiten Vorwahl darf man sagen, dass die Republikaner in den USA in den vergangenen Monaten eine Art Wettbewerbssimulation aufgeführt haben. Zu keinem Zeitpunkt galt eine andere Kandidatin oder ein anderer Kandidat als Alternative zu Donald Trump. Dieser verzichtete folgerichtig auf die TV-Debatten und kümmerte sich lieber darum, seine zahlreichen Prozesse und Anklagen öffentlichkeitswirksam auszuschlachten, nach dem Motto: Seht her, so sehr fürchten mich die Linken, die Demokraten, die Diener des tiefen Staats, dass sie diese Vorwürfe gegen mich anhäufen. Seine Anhänger sind mehr als bereit, seinen Lügen zu glauben, und selbst wenn es sie es nicht tun, ist es ihnen offenkundig egal.