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Verteidigung

Waffenkauf, Wehrpflicht und andere Baustellen

In der Analyse der Sicherheitslage Deutschlands stimmen Union und SPD weitgehend überein. Bei den nötigen Maßnahmen weniger. Ein Zwischenbericht aus den Koalitionsverhandlungen.

Wehrdienst: ja, nein, vielleicht? Noch sind viele Verteidigungsfragen zwischen CDU, CSU und SPD strittig.
Wehrdienst: ja, nein, vielleicht? Noch sind viele Verteidigungsfragen zwischen CDU, CSU und SPD strittig.
Jens Schulze/epd

Immerhin, in der Lage- und Aufgabenbeschreibung sind sich Union und SPD weitgehend einig: Die deutsche Sicherheit ist bedroht wie lange nicht, wobei die größte Gefahr dabei von Russland ausgeht. Und trotz der dramatischen Verschlechterung der Beziehung zu Washington halten die künftigen Koalitionäre in einem Arbeitspapier für die Koalitionsverhandlungen am transatlantischen Bündnis fest. Dies sei „essenziell“. Ansonsten aber sind in den ersten zehn Verhandlungstagen wesentliche Fragen der Verteidigungspolitik strittig geblieben.