Das Grundgesetz gilt und es kann harte Konsequenzen für die Politik haben. Mit seiner Entscheidung gegen die Haushaltsplanung der Ampel-Koalition hat das Bundesverfassungsgericht die Geschäftsgrundlage des Bündnisses aus SPD, Grünen und FDP vom Tisch gefegt. In gnadenloser Deutlichkeit haben die obersten Richter als Trickserei verurteilt, was die führenden Politiker des Regierungsbündnisses von Olaf Scholz als legitim bezeichneten. Die Auffassung der Verfassungshüter deckt sich mit der Auffassung vieler juristischen Laien. Denn diese fragen sich schon lange, warum eine Schuldenbremse existiert, wenn sie doch von den regierenden Parteien bei jeder Gelegenheit und scheinbar folgenlos umgangen werden kann.
Von dieser Entscheidung wird sich die Ampel-Koalition nicht mehr erholen
Das Verfassungsgericht hat der Ampel-Koalition mit seiner Entscheidung gegen die Haushaltsplanung des Bündnisses die Geschäftsgrundlage entzogen. Kommen jetzt vorgezogene Neuwahlen?
Die Haushaltsplanung der Ampel-Koalition verstößt gegen das Grundgesetz, urteilte der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts. Das bringt die Regierung in enorme Schwierigkeiten.
Uli Deck/dpa Die Haushaltsplanung der Ampel-Koalition verstößt gegen das Grundgesetz, urteilte der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts. Das bringt die Regierung in enorme Schwierigkeiten.
Uli Deck/dpa