Man muss die Aussagen von Markus Söder, mit ihm gebe es kein schwarz-grünes Bündnis, nicht zu ernst nehmen. Erstens ist Bayerns Ministerpräsident um keinen populistischen Spruch verlegen. Zweitens hat Söder so viele 180-Grad-Wenden hingelegt, dass womöglich nicht einmal er selbst sie zählen kann. Erinnert sei daran, wie er einst Bäume umarmte, als mit den Grünen noch Wahlen zu gewinnen waren. Kurzum: Wo Macht ist, ist auch Söder. Angesichts der Zustimmung zur Union in den Umfragen kann sich Söder das erlauben. Knifflig wird es hingegen für die Grünen.
Warum die Grünen in der Bredouille stecken
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündet vollmundig, mit ihm werde es kein schwarz-grünes Bündnis geben. Damit stellt er sich gegen CDU-Chef Friedrich Merz. Die Grünen haben nun ein Problem.