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Ukraine

Warum Frieden so schwer ist und Scholz trotzdem darüber redet

Der Kanzler hält den Moment für günstig, auch wenn der Grund dafür nicht ganz klar ist. Es sei denn, er will vor allem eines in Erinnerung rufen.

Schon zum Ende des Treffens von mehr als 90 Staaten im Juni hoch über dem Vierwaldstättersee stand fest: Es soll eine weitere Konferenz zum Frieden in der Ukraine geben. Der Ansicht, dass dann auch Russland vertreten sein solle, schloss sich seither selbst der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an. Dieser Teil der Äußerungen von Olaf Scholz (SPD) ist also nichts Neues.