Ob Absicht oder Nebeneffekt: Spätestens seit den Kiew-Besuchen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und seinem Herausforderer Friedrich Merz (CDU) im Abstand von nur einer Woche ist klar, dass der Ukraine-Krieg eines der Hauptthemen im deutschen Wahlkampf ist. Während Merz vor Ort seinen Ruf nach Taurus-Lieferungen wiederholte, warnt Scholz davor, mit solchen Forderungen „Russisch Roulette“ zu spielen. Diese ohnehin lautstarke Debatte wurde zuletzt allerdings noch übertönt von der Diskussion über eine deutsche Beteiligung an Friedenstruppen in der Ukraine. Zu einem Zeitpunkt wohlgemerkt, da dort von Frieden weit und breit nichts zu sehen ist. Was also ist hier los?
Deutsche Friedenstruppen für die Ukraine?
Plötzlich wird nicht nur über Waffenlieferungen, sondern auch die mögliche Entsendung von Soldaten der Bundeswehr in die Ukraine diskutiert. Warum das zugleich völlig voreilig und dringend nötig ist.
Deutsche Blauhelme künftig auch in der Ukraine? So weit ist es noch lange nicht.
Michael Kappeler/dpa Deutsche Blauhelme künftig auch in der Ukraine? So weit ist es noch lange nicht.
Michael Kappeler/dpa