Jahrelang hatten Bundesregierungen ein Ziel: Die Lohnnebenkosten nicht über die 40-Prozent-Marke steigen zu lassen. Was heißt: Die Beiträge zu Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung übersteigen zusammen nicht 20 Prozent des Bruttolohns der Beschäftigten. Die andere Hälfte zahlt der Arbeitgeber. Die Ampel dagegen bekennt sich nicht zu diesem Ziel. Allerdings ist bei ihr gerade viel von Entlastungen für Bürger und Unternehmen die Rede. Nur dürften diese von steigenden Sozialabgaben zu einem guten Stück aufgefressen werden.
Die Beiträge steigen und steigen – und das trifft besonders die Geringverdiener
Eigentlich sollen die Versicherungsbeiträge zusammen nicht 40 Prozent des Bruttolohns des Beschäftigten übersteigen. Doch diese Zeiten sind vorbei.
Kasse für Kasse dürfte wohl 2023 ihren Beitrag anheben – und auch für 2024 sieht es nicht gut aus.
Jens Kalaene/dpa Kasse für Kasse dürfte wohl 2023 ihren Beitrag anheben – und auch für 2024 sieht es nicht gut aus.
Jens Kalaene/dpa