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Terroranschlag in Magdeburg

Aufarbeitungsversuche nach der Todesfahrt

Neben der Trauer um die Opfer des Anschlages auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt steht die Frage im Raum: Hätte der Anschlag verhindert werden können?

Vor der Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses: Lars Castellucci (SPD, 2.v.l), stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat, und Nancy Faeser (SPD, r), Bundesministerin für Inneres und Heimat,
Vor der Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses: Lars Castellucci (SPD, 2.v.l), stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat, und Nancy Faeser (SPD, r), Bundesministerin für Inneres und Heimat,
Bernd von Jutrczenka/dpa

Im Innenausschuss des Bundestages herrschte kurz so kurz vor dem Jahreswechsel ungewohnter Betrieb. Neben den zuständigen Abgeordneten waren unter anderem Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Tamara Zieschang (CDU), Innenministerin von Sachsen-Anhalt, Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Bundespolizeipräsident Dieter Romann und Bundesverfassungsschutzvizepräsident Sinan Selen zur Sondersitzung gekommen. Einziger Tagesordnungspunkt der nichtöffentlichen Sitzung war: „Bericht über den aktuellen Stand der Erkenntnisse zum Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg am 20. Dezember 2024“. An diesem Tag hatte der 50jährige Taleb Al-Abdulmohsen, ein Bürger Saudi-Arabiens, der seit vielen Jahren legal in Deutschland lebte, PKW fünf Menschen getötet und 200 verletzt, als er mit einem PKW in die Menschenmenge auf dem Markt fuhr.