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Tarifverhandlungen der Lokführer

Der letzte Kampf von Gewerkschaftschef Claus Weselsky

GDL-Chef Claus Weselsky handelt ab November einen neuen Tarifvertrag für die Lokführergewerkschaft aus. Der Bahn-Vorstand muss sich auf Einiges gefasst machen – und die Reisenden auch.

Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, handelt ab November zum letzten Mal einen Tarifvertrag für die Beschäftigten der Bahn aus. Schon früh drohte er mit Streiks. Sind die Weihnachtsferien in Gefahr?
Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, handelt ab November zum letzten Mal einen Tarifvertrag für die Beschäftigten der Bahn aus. Schon früh drohte er mit Streiks. Sind die Weihnachtsferien in Gefahr?
Carsten Koall/dpa

Auf Claus Weselskys Schreibtisch steht eine Granate in armee-grün. Nein, keine echte Munition natürlich. Eine Flasche ist das, ein Geschenk, erzählt er. Trotzdem passt eine Granate gut ins Bild. Denn der wohl berühmteste Gewerkschaftschef Deutschlands zieht ab Allerheiligen in den Kampf mit dem Management der Deutschen Bahn. Im November verhandelt er für seine Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einen neuen Tarifvertrag. Danach macht Weselsky Schluss. Schon jetzt deutet sich an, dass er mit einem Knall gehen will.