Der Anteil von Bürgergeldempfängern mit Migrationshintergrund ist erneut gestiegen. Das zeigt die vierteljährlich erscheinende Statistik der Bundesarbeitsagentur. Aber: Die Zahlen sollten differenziert betrachtet werden. Richtig ist, dass mehr Menschen mit Migrationshintergrund Bürgergeld beziehen als ohne – in einigen Regionen. Am höchsten sind die Anteile in Baden-Württemberg (74,1 Prozent), Hamburg (72,8) und Hessen (76,4), am niedrigsten hingegen in Sachsen-Anhalt (32,3) und Brandenburg (35,7). In ganz Deutschland waren es im Dezember 2023 laut Statistikservice der Bundesarbeitsagentur 63 Prozent der 3,9 Millionen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten.
Warum viele Bürgergeld-Empfänger einen Migrationshintergrund haben
Nach aktuellen Zahlen gibt es in einigen Bundesländern einen sehr hohen Anteil dieser Gruppe. Ein differenzierter Blick lohnt, entscheidend sind nämlich Definition, Datenqualität und die Ukraine.
Bürgergeld, vormals Hartz IV, kann digital beantragt werden.
Jens Kalaene/dpa-mag/dpa Bürgergeld, vormals Hartz IV, kann digital beantragt werden.
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