Für den Haushaltsentwurf musste noch an allen Ecken und Enden gespart werden, nun sind Pläne des Bundesfinanzministeriums (BMF) für ein umfassendes Entlastungs– und Investitionsprogramm bekannt geworden. Der 275–seitige Entwurf des Wachstumschancengesetzes, der dieser Zeitung vorliegt, sieht rund 50 steuerpolitische Maßnahmen vor, die „die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken und Spielräume eröffnen für Investitionen und Innovationen“, heißt es aus BMF–Kreisen. Neben dem Bürokratieabbau soll vor allem für eine bessere Liquiditätssituation bei Unternehmen gesorgt werden. Für die Entlastungen verzichtet Finanzminister Christian Lindner (FDP) auf 6 Milliarden Euro Steuereinnahmen — auf Bundes–, Landes– und Kommunalebene.
So will Christian Lindner Investitionen in die Wirtschaft fördern
Der Bundesfinanzminister will den Wirtschaftsstandort stärken, unter anderem durch Investionsprämie und Steuerentlastungen für Unternehmen. Das lässt sich Christian Lindner einiges kosten. Und ein Thema bleibt außen vor.
Christian Lindner (l, FDP), Bundesminister der Finanzen, und Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, nehmen am BDI-Tag der deutschen Industrie (TDI) teil.
Kay Nietfeld/dpa Christian Lindner (l, FDP), Bundesminister der Finanzen, und Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, nehmen am BDI-Tag der deutschen Industrie (TDI) teil.
Kay Nietfeld/dpa