Thyssen, Krupp, Salzgitter – allein entlang dieser Namen ließe sich eine Wirtschaftsgeschichte Deutschlands erzählen. Seit Beginn der Industrialisierung prägt die Stahlindustrie das Land und die kulturelle Identität der Menschen im Ruhrgebiet, Saarland oder später in Eisenhüttenstadt. Aus der Solidarität der Stahlkocher untereinander entwickelten sich Gewerkschaften und Arbeiterparteien. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stahlindustrie maßgeblich am Wiederaufbau Deutschlands beteiligt und legte den Grundstein für das Wirtschaftswunder.
Warum Deutschland um sein industrielles Rückgrat bangt
Die Stahlindustrie droht zwischen Billigstahl aus China, hohen Energiepreisen und Klimaschutz zerrieben zu werden. Geht die Schlüsselindustrie verloren, könnten andere folgen.
Blick auf das Stahlwerk Schwelgern von Thyssenkrupp: „In Anlehnung an Herbert Grönemeyer könnte man auch sagen: Das Industrieland Deutschland hat einen Pulsschlag aus Stahl“, so Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
Rolf Vennenbernd/dpa
Blick auf das Stahlwerk Schwelgern von Thyssenkrupp: „In Anlehnung an Herbert Grönemeyer könnte man auch sagen: Das Industrieland Deutschland hat einen Pulsschlag aus Stahl“, so Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
Rolf Vennenbernd/dpa