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Gefährlicher Schrott im All

„Im Weltraum gibt es keine Müllabfuhr“

140 Millionen Schrottteilchen sind im All unterwegs, das ist gefährlich für Satelliten. „Okapi Orbits“ aus Braunschweig hat eine Lösung, aber wie funktioniert die?

Das computergenerierte Bild der European Space Agency (ESA) zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist.
Das computergenerierte Bild der European Space Agency (ESA) zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist.
ESA/dpa

Alte Triebwerke, verlorene Handschuhe und Kameras, defekte Satelliten: Seit dem Start der bemannten Raumfahrt 1961 hat sich im Weltraum einiges angesammelt. Ein Spießrutenlauf für aktive Satelliten. Um dieses Problem zu lösen, gründete Kristina Nikolaus 2018 das Braunschweiger Start-up „Okapi Orbits“. Im vergangenen Jahr gewann sie den „German Startup Award“ als Gründerin des Jahres.