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Abermilliarden für die Zukunft

Wie die künftige Regierung sich schon mal Geld beschafft

Angesichts steigender Ausgaben für Verteidigung und sonstiger Probleme will die künftige Regierung sich noch vor Amtsantritt Geld besorgen: mit einer Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigung und einem Sondervermögen für Infrastruktur.

Dürften gerade vor allem über Finanzen sprechen: Die Spitzen der SPD, Lars Klingbeil, Saskia Esken und Mathias Miersch (v.r.n.l.) nehmen im Jakob-Kaiser-Haus für die Sondierungsgespräche von Union und SPD die Treppe, die die Büros der Fraktionsvorsitzenden von SPD und Union verbindet, nach oben zum Stockwerk der Union.
Dürften gerade vor allem über Finanzen sprechen: Die Spitzen der SPD, Lars Klingbeil, Saskia Esken und Mathias Miersch (v.r.n.l.) nehmen im Jakob-Kaiser-Haus für die Sondierungsgespräche von Union und SPD die Treppe, die die Büros der Fraktionsvorsitzenden von SPD und Union verbindet, nach oben zum Stockwerk der Union.
Michael Kappeler/dpa

Es sind große Summen, die durch die Debatte geisterten, jetzt steht fest, wie die künftige Bundesregierung die Finanzierung ihrer Vorhaben schon vor dem Amtsantritt absichern will. Union und SPD haben sich am Dienstag darauf geeinigt, mit einer Mehrheit im alten Bundestag mehr Geld für Verteidigung und Infrastruktur-Investitionen zur Verfügung zu stellen. Unions-Chef Friedrich Merz (CDU) sagt: „Uns sind die Dimensionen der vor uns liegenden Aufgaben bewusst.“