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Scholz, Habeck und die Konjunktur

Die hausgemachte Unsicherheit

Deutschland muss sich mehr anstrengen, um aus der Rezession zu finden – und braucht eine bessere Regierung.

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bemüht sich trotz mieser Konjunkturdaten, den Blick auf die wirtschaftlichen Stärken Deutschlands zu legen.
Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bemüht sich trotz mieser Konjunkturdaten, den Blick auf die wirtschaftlichen Stärken Deutschlands zu legen.
JOHN MACDOUGALL/AFP

Es heißt, dass im Scholz’schen Plan zur Wiederwahl vier Dinge passieren müssten: Erstens wird Friedrich Merz Kanzlerkandidat der Union. Zweitens kommt es in der Ukraine mindestens zu einer Art Waffenstillstand, woran der Bundeskanzler einen Anteil hat. Drittens gewinnt Donald Trump die US-Wahlen, und viertens zieht die Wirtschaft wieder an. In einer solchen Situation, so heißt es, entschieden sich die Deutschen im Herbst 2025 (oder früher) für den regierungserfahrenen Mann, setzten auf die bekannt-verlässliche Alternative, die trotz aller Kritik der bösen Medien beachtliche Erfolge vorzuweisen habe, sie wählen Olaf Scholz.