Deutschland macht deutliche Fortschritte bei den Bemühungen, die Abhängigkeit von Energie aus Russland zu verringern. Vor allem bei Öl und Kohle ist das in den letzten Wochen in erheblichem Umfang gelungen, wie das Bundeswirtschaftsministerium in seinen „Zweiten Fortschrittsbericht Energiesicherheit“ auflistet, der am Sonntag veröffentlicht wurde. So stammen aktuell nur noch zwölf Prozent des Erdöls aus Russland gegenüber 35 Prozent im vergangenen Jahr. Bei Kohle sind es nur acht Prozent gegenüber 50 Prozent, was durch Umstellung der Lieferverträge gelang.
Wie Habeck beim Ausstieg aus russischem Öl und Gas Tempo macht
Bei Kohle und Öl ist Deutschland kaum noch von Importen aus Russland abhängig. Bei Erdgas ist der Ausstieg schwieriger. Doch es geht schneller als gedacht.
Flüssiggas soll möglichst rasch die Abhängigkeit von Russland verringern.
Marcus Brandt/dpa Flüssiggas soll möglichst rasch die Abhängigkeit von Russland verringern.
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