15° / 6°
Robert-Koch-Institut

So wurde das RKI zur Herausgabe der Corona-Protokolle gezwungen

Freiwillig hat das RKI die Protokolle nicht herausgegeben. Bisher ist nur ein Teil offiziell veröffentlicht worden, die restlichen Seiten wurden geleakt und sollen bald auch offiziell zur Verfügung stehen.

Freiwillig hat das Robert-Koch-Institut nicht veröffentlicht, was der Krisenstab der Behörde in der Pandemiezeit besprochen hat. Dem RKI musste die Transparenz quasi entrissen werden. Erst durch ein Gerichtsurteil auf Antrag des Online-Magazins „Multipolar“ für die Protokolle für den Zeitraum von Anfang 2020 bis April 2021. Dort waren zunächst viele Stellen geschwärzt, die Seiten wurden später erst auf Geheiß von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) halbwegs lesbar. Später sorgte eine freie Journalistin, die sich Aya Velázquez nennt und mit bürgerlichem Namen Magdalena Jany heißt und der die Protokolle für die gesamte Pandemiezeit nach eigenem Bekunden zugespielt worden waren, für eine Veröffentlichung der Protokolle der gesamten Corona-Zeit. Wobei das RKI betont, was in den so geleakten Seiten stehe, habe man „weder geprüft noch verifiziert“.