Robert Habeck war noch Minister in Schleswig-Holstein, da tourte er schon mit einer bahnbrechenden Idee durchs Land. Habeck wollte die Grünen raus aus der Nische und rein in die Mitte holen. Statt bei unter zehn Prozent herumzudümpeln, sollte die Partei bündnis- und regierungsfähig werden. Streitereien zwischen den beiden Flügeln sollten ad acta gelegt und dem Ziel untergeordnet werden. Am Ende der Reise sollte ein grüner Kanzler stehen, der vielleicht sogar Robert Habeck heißen könnte. So der Plan.
Wie die Grünen aus der Krise kommen könnten
Die Grünen stehen so schlecht da wie lange nicht mehr. Die Parteispitze hat nun eine Analyse der Europawahlergebnisse vorgelegt und will die Grünen aus dem Tal führen. Geht das gut?
Nachdem seine parteiinterne Konkurrentin Annalena Baerbock auf die Kanzlerkandidatur verzichtet hat, ist der Weg für Robert Habeck frei.
Kay Nietfeld/dpa Nachdem seine parteiinterne Konkurrentin Annalena Baerbock auf die Kanzlerkandidatur verzichtet hat, ist der Weg für Robert Habeck frei.
Kay Nietfeld/dpa