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Robert Habeck

„Die Zeit des Zuhörens sollte nie vorbei sein“

Robert Habeck bewirbt sich für die Grünen um das Kanzleramt. Wie er das Land aus der Krise holen will, ob geflüchtete Syrer jetzt abgeschoben werden sollten und was auf seinem Küchentisch nicht fehlen darf.

Robert Habeck (Grüne) will sich Ende Februar zum Bundeskanzler wählen lassen. In den Umfragen liegen die Grünen derzeit hinter der CDU, der AfD und der SPD auf Platz 4.
Robert Habeck (Grüne) will sich Ende Februar zum Bundeskanzler wählen lassen. In den Umfragen liegen die Grünen derzeit hinter der CDU, der AfD und der SPD auf Platz 4.
Bernd von Jutrczenka/dpa

Robert Habeck hat zum Gespräch in die Busgarage geladen. Was nach Benzin und ratternden Motoren klingt, ist in Wirklichkeit ein schmuckloser Raum in einem Wellnesshotel in der Nähe von Offenburg. Das, daher der Name, eben neben einer Busgarage liegt. Der Kanzlerkandidat der Grünen wacht gerade jeden Tag in einer anderen Stadt auf. Zum Gespräch früh morgens kommt Habeck gut gelaunt, die Augen sind klein und müde. Deshalb schenkt er sich erstmal einen Filterkaffee ein. Der spielt in Habecks Alltag eine besondere Rolle.