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Reise von Christian Lindner ins Baltikum

Baltische Staaten wollen Ausnahmen von EU-Schuldenregeln für Verteidigung

Bei einer Reise ins Baltikum trifft Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) auf EU-Partner, die ähnliche Sorgen haben wie Deutschland: Wachsende Verteidigungsausgaben stellen die Länderhaushalte vor große Herausforderungen. Die Balten hoffen auf eine Sonderregel der EU.

Christian Lindner (FDP), Bundesfinanzminister, trifft deutsche Soldaten der EFP-Battlegroup Lithuania auf dem NATO-Stützpunkt in Rukla und blickt durch das Zielfernrohr eines Scharfschützengewehrs.
Christian Lindner (FDP), Bundesfinanzminister, trifft deutsche Soldaten der EFP-Battlegroup Lithuania auf dem NATO-Stützpunkt in Rukla und blickt durch das Zielfernrohr eines Scharfschützengewehrs.
Britta Pedersen/dpa

Die Krawatte hat Christian Lindner abgelegt. Bei der Truppe geht es auch mal etwas legerer. Auch wenn er, der Major der Reserve, seine Uniform an diesem Tag nicht trägt, zeigt er sich doch beeindruckt von den ausgestellten Waffen, die deutsche und andere NATO-Soldaten ihm in der Herbstsonne zeigen. Von der Panzerhaubitze bis zum Leopard-2-Panzer ist alles dabei. Eineinhalb Stunden nördlich der litauischen Hauptstadt Vilnius führt Oberstleutnant Andreas Kirchner, Kommandeur der Battlegroup auf dem NATO-Stützpunkt in Rukla, Lindner herum und zeigt mit der Waffenschau, wie internationale Soldatinnen und Soldaten hier einen Beitrag zur Abschreckung durch das Bündnis leisten.