Der blutbefleckte Kreml-Diktator Putin droht mit Atomwaffen. Wieder einmal. Wenn man seine neue Doktrin ernst nimmt, und das sollte man besser, dann wäre die Ukraine Ziel eines nuklearen Angriffs, wenn sie zum Beispiel Munitionsdepots auf russischem Territorium beschießt. Denn die Ukraine wird gleich von drei Atomwaffenmächten unterstützt. Von den USA, Frankreich und Großbritannien. Damit dreht Putin wieder an der nuklearen Schraube. Diese furchtbare Drohung wird mit der veränderten internationalen Lage begründet. Der Aggressor bricht einen Krieg vom Zaun und begründet damit dann seine Weltuntergangsszenarien. Zynischer geht es nicht.
Wachsende Gefahr und geringes Interesse
Der russische Präsident lässt die Regeln für den Einsatz von Atomwaffen ändern. Künftig könnten sie auch gegen Nichtatomwaffenstaaten eingesetzt werden, die bei einer „Aggression gegen Russland“ von Atomwaffenmächten unterstützt werden.
Die immerwährende atomare Bedrohung wurde erhöht: Russlands Präsident Wladimir Putin will eine neue Doktrin für russische Atomwaffen. Künftig kann es ausreichen, dass Russland sich von einem Land bedroht fühlt, das Atomwaffenmächte als Verbündete hat.
Alexander Zemlianichenko/AP/dpa Die immerwährende atomare Bedrohung wurde erhöht: Russlands Präsident Wladimir Putin will eine neue Doktrin für russische Atomwaffen. Künftig kann es ausreichen, dass Russland sich von einem Land bedroht fühlt, das Atomwaffenmächte als Verbündete hat.
Alexander Zemlianichenko/AP/dpa