Mit der gefühlten Wahrnehmung ist es so eine Sache. Fragt man Menschen auf der Straße nach der Preisentwicklung für Lebensmittel, wie viele würden wohl die amtliche Inflationsrate von zuletzt 1,3 Prozent korrekt nennen oder auch nur glauben können? „Die Inflation bei Nahrungsmitteln“, sagt der Ökonom Sebastian Dullien vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) dieser Zeitung, „befindet sich etwa beim Ziel der Europäischen Zentralbank“.
Warum die Inflation sinkt, die Preise im Supermarkt aber nicht
Die Inflation bei Nahrungsmitteln liegt bei 1,3 Prozent. Warum Verbraucher das kaum spüren, der Lebensmitteleinkauf psychologisch eine Sonderrolle spielt – und wann die Konsumlaune anziehen könnte.