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Pistorius kämpft ums Geld

Fünf Milliarden weniger für die Bundeswehr – und jetzt?

Schon wieder hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) seine Budgetforderung nicht durchsetzen können. Wo er keinesfalls streichen will, weiß er bereits. Und dann gibt es noch eine andere Hoffnung für sein Ressort.

Alles im Griff? Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, klettert zu Besuch in Alaska die Leiter zu einem Eurofighter der Luftwaffe hoch. Sobald er zurück in Berlin sein wird, muss er sich um Haushaltsfragen kümmern.
Alles im Griff? Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, klettert zu Besuch in Alaska die Leiter zu einem Eurofighter der Luftwaffe hoch. Sobald er zurück in Berlin sein wird, muss er sich um Haushaltsfragen kümmern.
Kay Nietfeld/dpa

Natürlich ist der Verteidigungsminister nicht zufrieden. „Ärgerlich“ nannte es Boris Pistorius (SPD) auf Dienstreise im fernen Alaska, dass er im Haushaltspoker der Ampel weniger bekam als gefordert. Angemeldet hatte er für sein Budget einen Bedarf von rund 58 Milliarden Euro, zugesagt wurden ihm nur rund 53 Milliarden. Das werde natürlich Folgen haben, so Pistorius: Er könne „bestimmte Dinge dann nicht in der Geschwindigkeit anstoßen“, wie es „Zeitenwende und Bedrohungslage erforderlich machen“.