„Munition, Munition und noch einmal Munition“ — die alte Forderung des ukrainischen Verteidigungsministers Oleksij Resnikow dürfte auch beim nächsten Treffen der Ukraine–Unterstützer in Ramstein am Freitag wieder aufkommen. Doch die Vorräte in Europa sind weitgehend erschöpft. „Wir geben fast alles ab, was wir haben“, rechtfertigte sich Boris Pistorius (SPD) kürzlich. Der deutsche Verteidigungsminister hat ein doppeltes Problem: Er muss der Ukraine helfen und gleichzeitig die vernachlässigten Depots der Bundeswehr auffüllen. Ohne Munition nutzen all die neuen Waffen nichts, die mit Hilfe des Sondervermögens gekauft werden sollen. Doch die Beschaffung von Patronen, Granaten und Raketen erweist sich als ungefähr so schwierig wie die von Panzern, Kampfflugzeugen und Korvetten.
Der Bundeswehr fehlen Patronen, Granaten und Raketen
Die Ukraine braucht sie dringend, der Bundeswehr fehlt sie schon lange: Munition. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) steht nun vor einem doppelten Problem.
Geladen oder nicht? Der Bundeswehr fehlt es an Munition.
Philipp Schulze/dpa Geladen oder nicht? Der Bundeswehr fehlt es an Munition.
Philipp Schulze/dpa