Von den Grünen ist man viel gewohnt. Bei Bundesdelegiertenkonferenzen geht es mal hoch her. Da fliegen Farbbeutel, es wird leidenschaftlich über Satzungsänderungen diskutiert, es fliegen Fetzen. Doch auf diesem Parteitag war davon wenig zu sehen. Sehr viel Harmonie, sehr viel Unterstützung für die neuen Spitzen, viele Anträge, die schon im Vorfeld entschärft wurden und ein wenig Debatte: So lässt sich der Parteitag in Wiesbaden zusammenfassen. Haben die Grüne ihren Biss verloren?
Warum die Grünen die Harmonie suchen
Der Parteitag der Grünen hatte ein Ziel: Geschlossenheit nach außen zeigen, um sich möglichst gut für den Wahlkampf zu rüsten. Doch die Debatten sind nur aufgeschoben. Und das muss vor allem Kanzlerkandidat Robert Habeck besorgen.
Wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Wiesbaden zum Spitzenkandidaten ernannt: Vizekanzler Robert Habeck
Michael Kappeler/dpa
Wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Wiesbaden zum Spitzenkandidaten ernannt: Vizekanzler Robert Habeck
Michael Kappeler/dpa