Seit Langem plant die Bundesregierung eine Kraftwerksstrategie, um die Stromversorgung in Deutschland nach dem Kohleausstieg zu sichern. Denn zwar ist an vielen Tagen im Jahr genug Ökostrom vorhanden. An anderen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht ausreichend weht, ist das jedoch nicht der Fall. Bisher werden diese Lücken durch Stromimporte oder Kohlestrom geschlossen. Künftig sollen in solchen sogenannten Dunkelflauten Gaskraftwerke anspringen, die perspektivisch mit klimaneutralem Wasserstoff betrieben werden können. Dafür hat die Bundesregierung nun einen Plan vorgelegt. Doch reicht er aus?
Was Stromkunden durch neue Gaskraftwerke zahlen müssen
Die geplante Kraftwerksstrategie der Bundesregierung könnte zu höheren Strompreisen führen. Experten bezweifeln, dass sie den Kohleausstieg kompensieren kann.
Wird hier bald Wasserstoff verbrannt? Gaskraftwerk in Gelsenkirchen.
Oliver Berg/dpa Wird hier bald Wasserstoff verbrannt? Gaskraftwerk in Gelsenkirchen.
Oliver Berg/dpa