Der Militärflieger A400M ist bereits festlich geschmückt: Sonderfolierung nennt die Bundeswehr die riesigen Aufkleber auf Rumpf und Heck, die die Flaggen Deutschlands, der USA und anderer Bündnis-Staaten zeigen. Zumindest optisch ist die Bundeswehr also bereit für Air Defender 23, die größte Luftverlege-Übung seit Bestehen der Nato. Knapp zwei Wochen lang trainieren ab dem 12. Juni bis zu 10 000 Teilnehmer aus rund 20 Nationen mit 220 Luftfahrzeugen unter deutscher Führung vor allem im deutschen Luftraum. Das wird zu hören und zu sehen sein – und auch zu Verzögerungen und Verschiebungen im zivilen Flugverkehr führen. Ob also auch Deutschland bereit ist für ein solches Großmanöver, wird sich Ende kommenden Monats zeigen.
Fliegerlärm und Flugverspätungen durch Militärübung im Juni
Die Nato trainiert den Bündnisfall – mit einem Großmanöver in Deutschland. Das dient der Übung und der Abschreckung, hat aber auch Folgen für die Bürger.
Ein Airbus A400M mit der Sonderfolierung zur Übung Air Defender 2023
Francis Hildemann/Bundeswehr/dpa Ein Airbus A400M mit der Sonderfolierung zur Übung Air Defender 2023
Francis Hildemann/Bundeswehr/dpa