Die gerichtlich erzwungene Veröffentlichung von Protokollen des Krisenstabes des Robert-Koch-Instituts (RKI) aus Corona-Zeiten hat eine neue Debatte über die Aufarbeitungen der Pandemie ausgelöst. Für den FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann wirft „die verspätete Freigabe“ der Protokolle von 2020 und 2021 „ernsthafte Fragen auf und könnte Verschwörungstheoretikern Auftrieb geben“. Deshalb drängten die Liberalen auf die Einsetzung einer Enquete-Kommission. In der sitzen Abgeordnete und Sachverständige und erarbeiten Empfehlungen für die Zukunft.
Nach gerichtlich erzwungener Veröffentlichung der RKI-Protokolle: Neue Debatte um Pandemie-Aufarbeitung
Wie zieht man vernünftige Lehren aus der Corona-Pandemie? Mit einer Enquete-Kommission, einem Untersuchungsausschuss oder einem Expertengremium in Bundeskanzleramt? Die Debatte kocht hoch.
Musste Protokolle von 2020 und 2021 herausgeben – das Robert-Koch-Institut.
Michael Kappeler/dpa Musste Protokolle von 2020 und 2021 herausgeben – das Robert-Koch-Institut.
Michael Kappeler/dpa