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Nach den Landtagswahlen

Was Hessen und Bayern für CDU-Chef Merz bedeuten

Ein Jahr, vier Wahlen, drei Siege für die Union. Nicht schlecht für einen CDU-Chef, sollte man meinen. Aber unangreifbar ist Friedrich Merz deswegen noch lange nicht, heißt es sogar in seiner eigenen Partei.

Einer klatscht, einer gewinnt, beide freuen sich: Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und Boris Rhein, CDU-Ministerpräsident, nach den erfolgreichen Wahlen in Hessen.
Einer klatscht, einer gewinnt, beide freuen sich: Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und Boris Rhein, CDU-Ministerpräsident, nach den erfolgreichen Wahlen in Hessen.
Michael Kappeler/dpa

Eines hat sich die Union nach den beiden Wahlsiegen in Bayern und in Hessen offenbar ganz fest vorgenommen: und zwar, den Doppelgewinn nicht gleich selbst wieder zu vermasseln. Zum Beispiel mit einer erneuten Diskussion über die Kanzlerkandidatenfähigkeiten von Partei- und Fraktionschef Friedrich Merz. „Wir sind gut beraten“, mahnt der Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei, „wenn wir uns nicht eine Debatte aufdrängen lassen, die uns nur ins kurze Gras führt.“ Sicherheitshalber fügt er gleich noch das mahnende Beispiel der SPD hinzu, die sich jahrelang in Personalkämpfen aufgerieben habe. „Geschlossenheit“ lautet also die Parole.