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Nach dem Eklat im Weißen Haus

„Es gehört zu Trumps Mechanismen, Menschen öffentlich bloßzustellen“

Angesichts des tiefen Risses im transatlantischen Verhältnis steht Europa vor einer Loslösung von Washington, prophezeit die Amerika-Expertin Laura von Daniels.

Verschränkte Arme, ernste Mienen, Eiszeitstimmung: Im Weißen Haus eskalierte der Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenstkyj (l.), US-Präsident Donald Trump (M.) und Vizepräsident J.D. Vance (r.) vor laufenden Kameras.
Verschränkte Arme, ernste Mienen, Eiszeitstimmung: Im Weißen Haus eskalierte der Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenstkyj (l.), US-Präsident Donald Trump (M.) und Vizepräsident J.D. Vance (r.) vor laufenden Kameras.
Mystyslav Chernov/AP/dpa

Der Krach im Weißen Haus zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj offenbart, dass Trump kein Interesse an Europas Problemen hat. Dabei kann Europa die USA in der Ukraine gar nicht so schnell ersetzen, sagt die Transatlantik-Expertin Laura von Daniels von der Stiftung Wissenschaft und Politik.