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Militärhilfe für die Ukraine

Selenskyj kämpft auch bei uns gegen Kriegsmüdigkeit

„Mehr Waffen“, fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Ramstein. Aber wie viel „mehr“ ist im Westen überhaupt noch drin?

Der Krieg in der Ukraine, man muss es so hart sagen, ist zu einer Art Normalität geworden. Zweieinhalb Jahre nach Beginn der russischen Großoffensive gehören die Meldungen über Luftangriffe und Panzervorstöße längst zum grausamen Grundrauschen. Allenfalls wenn ein Krankenhaus zerbombt oder eine Schule getroffen wird, sorgt das für kurzzeitiges Entsetzen. Das Kalkül von Russlands Präsident Wladimir Putin ist klar: So wie er die Menschen in der Ukraine allmählich zermürben will, soll auch die westliche Bevölkerung kriegsmüde geschossen werden.