Es passiert nicht oft, dass man die politische Konkurrenz damit ärgern kann, dass man ihr ein paar Wahlplakate spendiert. Schon gar nicht, wenn darauf nichts Schlimmeres zu sehen ist als der Landesvater zusammen mit dem Bundeskanzler, die noch dazu in derselben Partei sind. Es sei denn, der Amtsinhaber heißt Dietmar Woidke und der Kanzler Olaf Scholz. Mit genau diesem Postermotiv hatte die CDU-Nachwuchsorganisation JU in Brandenburg die Wahlkämpfer von der SPD auf die Palme gebracht.
Der Kanzler als unerwünschte Person
Keine Rede, keine Plakate, keine gemeinsamen Auftritte: Der SPD-Kanzler war im Wahlkampf von Dietmar Woidke nicht willkommen. Wie findet Olaf Scholz das?