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Länger arbeiten

Ökonomen wollen am Rentenalter rütteln – was steckt dahinter?

Die Bundesregierung hält am gesetzlichen Rentenalter fest, das bis zum Jahr 2031 auf 67 Jahre steigt. Gerade Ökonomen hingegen pochen immer wieder auf eine weitere Anhebung und auf eine Kopplung an die Lebenserwartung. Es gibt da nur einen Haken: die Betroffenen selbst.

Auch im Rentenalter weiter zu arbeiten – die Politik sucht nach attraktiven Lösungen, ältere Arbeitnehmer dazu zu motivieren. Doch eine unangenehme Debatte steht den Deutschen noch bevor: die um die gesetzliche Regelaltersgrenze.
Auch im Rentenalter weiter zu arbeiten – die Politik sucht nach attraktiven Lösungen, ältere Arbeitnehmer dazu zu motivieren. Doch eine unangenehme Debatte steht den Deutschen noch bevor: die um die gesetzliche Regelaltersgrenze.
Benjamin Nolte/dpa-tmn/dpa

Längeres Arbeiten soll attraktiver werden. Die Bundesregierung will Arbeitnehmern, die ihren Renteneintritt aufschieben, eine Prämie zahlen und Arbeitgebern mehr Optionen durch die Abschaffung des Weiterbeschäftigungsverbots bringen. Einem höheren Renteneintrittsalter hat die Regierung hingegen bereits eine Absage erteilt – doch spätestens im Bundeswahlkampf dürfte diese Debatte neue Fahrt aufnehmen.