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Krise der Autobranche

Warum die Politik die Autohersteller nicht mit Steuergeld retten sollte

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) tauscht sich am Montag mit Vertretern der Autoindustrie aus. Es geht um Maßnahmen, wie die Krise der Autobranche eingedämmt werden kann. Einige Vorschläge liegen jetzt schon auf dem Tisch.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) besuchte am Freitag das VW-Werk in Emden. Hier mit Werksleiter Uwe Schwartz (links).
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) besuchte am Freitag das VW-Werk in Emden. Hier mit Werksleiter Uwe Schwartz (links).
Sina Schuldt/dpa

Autogipfel zwischen Industrie und Spitzenpolitikern haben in diesem Land Tradition. Kein Wunder. Die Autoindustrie ist einer der wichtigsten Arbeitgeber Deutschlands. Ein Großteil des Wohlstands in diesem Land haben die Autohersteller und Zulieferer erwirtschaftet. Das Auto ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Kulturgut. Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen will an diese Tradition anknüpfen und an diesem Montag über Maßnahmen beraten, wie die Industrie aus der Krise geholt werden kann. Am Austausch selbst ist nichts auszusetzen – an den bereits jetzt schon kursierenden Ideen zur Rettung bestimmter Konzerne hingegen schon.