Hört man deutschen Politikern zu, dann muss sich die Ukraine um die künftige deutsche Hilfe nicht sorgen. „Deutschland bleibt ein verlässlicher Partner“, sagt zum Beispiel Entwicklungsministerin Svenja Schulze bei ihrer Ankunft in Kiew am 11. Dezember. In der deutschen Bevölkerung sieht man das deutlich differenzierter. Im Dezember erklärten 52 Prozent der vom ZDF-Politbarometer Befragten, der Westen solle die Ukraine drängen, für ein Kriegsende Gebietsverluste zu akzeptieren. Auch, dass Parteien wie die AfD und das BSW Zulauf haben, ist ein Fakt. AfD-Chef Tino Chrupalla erklärte: „Russland hat diesen Krieg gewonnen“, und Sahra Wagenknecht will einen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine, weil sie meint, dem Land so am besten zu helfen. Die Idee: Bei einem Stopp bemüht sich Wladimir Putin an den Verhandlungstisch.
Die Ukraine im dritten Kriegswinter – Terror, Tod und Routine
Viele Deutsche sehen den Krieg Russlands gegen die Ukraine als Gefahr für den Frieden hierzulande. In der Ukraine findet der Krieg tatsächlich statt. Ein Blick in den Alltag der Ukrainer.
Zerstörungen in der Hauptstadt: In Kiew geht derzeit eine große Gefahr von den Trümmern abgeschossener Drohnen aus. Die großen iranischen Drohnen verursachen ein Geräusch, das an Mopeds erinnert. Und Mopeds werden diese Waffen auch von den Kiewern genannt.
-/Ukrinform/dpa
Zerstörungen in der Hauptstadt: In Kiew geht derzeit eine große Gefahr von den Trümmern abgeschossener Drohnen aus. Die großen iranischen Drohnen verursachen ein Geräusch, das an Mopeds erinnert. Und Mopeds werden diese Waffen auch von den Kiewern genannt.
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