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Koalitionsverhandlungen

Freiheitsdienst, Wehrpflicht oder doch nur eine weitere Debatte?

Nachdem Union und SPD in kürzester Zeit Milliardensummen zusätzlich für die Bundeswehr organisiert haben, ist die Frage nach dem künftigen Wehrdienst hochumstritten.

Auch Zeltbau will gelernt sein: Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz.
Auch Zeltbau will gelernt sein: Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Wenn mehr oder weniger alltägliche Dinge plötzlich den Begriff „Freiheit“ angehängt bekommen, ist normalerweise Misstrauen angesagt. So zum Beispiel, als die Amerikaner während des Irak-Krieges ihre Beilagen plötzlich „Freiheits-Fritten“ nannten oder als FDP-Chef Christian Lindner Windräder und Solaranlagen in „Freiheits-Energien“ umtaufte. Nun also sind die Grünen mit einem „Freiheitsdienst“ an den Start gegangen, einem Vorschlag, dessen Umsetzung eher unwahrscheinlich ist, der aber vielleicht dazu beitragen könnte, zumindest die zwischen den Koalitionsunterhändlern von CDU, CSU und SPD verhakte Debatte über die Wehrpflicht zu befreien.