Die noch sehr junge Partei BSW konnte nach den diesjährigen Landtagswahlen in drei Ländern das Mitregieren anstreben. In Brandenburg ist man auf einem guten Koalitionsweg mit der SPD, in Thüringen mit CDU und SPD. Nur in Sachsen haben Sahra Wagenknechts Parteifreunde die Verhandlungen mit CDU und SPD platzen lassen. Offiziell geht es immer auch um US-Raketen in Deutschland und Friedensgespräche mit Russland. In Brandenburg fanden die gewählten Friedens-Formulierungen Gnade vor den Augen von Parteichefin Wagenknecht. Sachsen aber war der Parteichefin nicht friedlich genug und Thüringen eigentlich auch nicht. Dort aber will die Spitzenkandidatin Kaja Wolf nicht Sahras Statthalterin sein, sondern auch dann regieren, wenn es Wagenknecht nicht passt.
Sahra Wagenknechts Bewährungsprobe in Thüringen
Das BSW wird in Thüringen gemeinsam mit CDU und SPD einen Koalitionsvertrag präsentieren. Was aber wäre, wenn der Sahra Wagenknecht nicht gefällt?
Kurz vor der Regierungsbildung? Der Koalitionsvertrag ist jedenfalls ausgehandelt. Beim BSW und bei der SPD müssen dann noch die Mitglieder entscheiden. Ausgang ungewiss. Aber Georg Maier (SPD, l.), Katja Wolf, (BSW, M.) und Mario Voigt (CDU) könnten bald zusammen in der ersten Brombeer-Regierungskoalition sitzen. Für eine Mehrheit im Landtag brauchen sie allerdings eine Stimme von den Linken.
Martin Schutt/dpa
Kurz vor der Regierungsbildung? Der Koalitionsvertrag ist jedenfalls ausgehandelt. Beim BSW und bei der SPD müssen dann noch die Mitglieder entscheiden. Ausgang ungewiss. Aber Georg Maier (SPD, l.), Katja Wolf, (BSW, M.) und Mario Voigt (CDU) könnten bald zusammen in der ersten Brombeer-Regierungskoalition sitzen. Für eine Mehrheit im Landtag brauchen sie allerdings eine Stimme von den Linken.
Martin Schutt/dpa