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Kinder und Jugendliche

Warum die neue Studie zur Kinderarmut in die Irre führt

Eine neue Studie zeichnet ein dramatisches Bild der Kinderarmut in Deutschland. Doch die Angaben lassen einen wesentlichen Punkt außer Acht.

Nudeln ohne alles: In manchen Familien ist die finanzielle Not so groß, dass das Geld für ausgewogenes Essen fehlt.
Nudeln ohne alles: In manchen Familien ist die finanzielle Not so groß, dass das Geld für ausgewogenes Essen fehlt.
Jens Kalaene/dpa

2,88 Millionen von Armut bedrohte Kinder und Jugendliche, und die Zahlen steigen weiter — es ist ein dramatisches Bild, das die Bertelsmann–Stiftung von der Lage der unter 18–Jährigen in Deutschland zeichnet. Doch bei einem genaueren Blick auf die Art und Weise, wie die Stiftung das vorliegende Zahlenmaterial auswertet, wird klar: Die Angaben sind stark übertrieben und überschreiten die Grenze zum unseriösen Alarmismus.