Jugendorganisationen sind wichtig für die Parteien, weil sie im Wahlkampf helfen und Plakate kleben. Das ist den Ärger wert, den man in den Parteizentralen mit radikalen Forderungen aus der eigenen Jugend hat. Da rechts neben der AfD nicht mehr viel Platz ist, sollte es nicht überraschen, dass die „Jungen Alternative“ (JA) vom Verfassungsschutzes als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wird. Jetzt will die AfD-Spitze die JA abwickeln und eine neue Jugendorganisation gründen – mit einem entscheidenden Unterschied.