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Gesundheit Deutschland

Mangel an Investitionen in deutschen Krankenhäusern

Damit Krankenhäuser überhaupt ausreichend in ihre Substanz oder moderne Geräte investieren konnten, haben sie jahrelang beim Personal gespart. Warum? Die Länder gaben ihnen nicht genügend Geld.

Ein Bauzaun steht vor dem Klinikum Frankfurt-Höchst. ⇥
Ein Bauzaun steht vor dem Klinikum Frankfurt-Höchst. ⇥
Boris Roessler/dpa

Dass viele Krankenhausgebäude „angesichts ihres äußeren Erscheinungsbildes allenfalls erahnen lassen, dass in ihnen moderne Hochleistungsmedizin erbracht wird“, wie der Vizechef der Techniker Krankenkasse, Thomas Ballast, sagt, hat einen Grund: viel zu wenig Geld für Investitionen. Das müsste von den Ländern kommen. Doch die mauern schon lange. Seit 20 Jahren, moniert der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, kämen die Länder ihren Pflichten nicht nach. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat einen Investitionsstau von 30 Milliarden Euro allein aus den vergangenen zehn Jahren errechnet.