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FDP-Parteitag

FDP hofft auf Unionswähler und setzt auf Angriff

In Potsdam traf sich die FDP am Sonntag zum außerordentlichen Parteitag und stimmte sich auf die letzten zwei Wochen Wahlkampf ein. Immerhin geht es um den Wiedereinzug in den Bundestag für die derzeitige 4-Prozent-Partei. Im Zentrum stand deswegen das Abarbeiten an den Gegnern.

Christian Lindner, FDP-Bundesvorsitzender klatscht bei der Rede von Wolfgang Kubicki (Bild hinten), stellvertretender FDP-Parteivorsitzender und Bundestags-Vizepräsident, beim außerordentlichen Bundesparteitag der FDP vor der Bundestagswahl in Potsdam.
Christian Lindner, FDP-Bundesvorsitzender klatscht bei der Rede von Wolfgang Kubicki (Bild hinten), stellvertretender FDP-Parteivorsitzender und Bundestags-Vizepräsident, beim außerordentlichen Bundesparteitag der FDP vor der Bundestagswahl in Potsdam.
Michael Kappeler/dpa

Blitzendes Stroboskoplicht im abgedunkelten Saal, eine Stimme aus dem Off, die sich an das Jahr 2025 wendet. Dass es ein Jahr werden könnte, in dem die Mitte wieder zusammenwächst, und nach dem es keine Politikverdrossenheit mehr brauche. Mit diesen Worten beginnt am Sonntag der außerordentliche Bundesparteitag der FDP in Potsdam. Kurz darauf steht Fraktionsvize Wolfgang Kubicki auf der Bühne, umgeben von gelber Schrift auf schwarzem Grund und schwarzer Schrift auf gelbem Grund; „Ändern wir jetzt die Politik, bevor es 2029 die Falschen tun“ – dieser Schriftzug umgibt die mehr als 800 Parteimitglieder und Gäste in der Halle. Hier wollen die Freien Demokraten sich auf die letzten zwei Wochen Wahlkampf einstimmen, mit einem Wahlaufruf will die aktuelle 4-Prozent-Partei ihre Aufholjagd zumindest für den Sprung ins Parlament beginnen.