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Entwicklungsministerin Schulze in Kiew

„Es ist unmenschlich, was hier passiert“ – Russland zielt auf die Zivilbevölkerung

Der dritte Kriegswinter in der Ukraine ist angebrochen. Ob er der letzte ist, weiß niemand. Dass er für die Ukrainer sehr schwer wird, ist gewiss. Mit Bundesentwicklungsministern Svenja Schulze (SPD) unterwegs in Kiew.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) vor einem durch eine russische Rakete zerstörten Gebäude des Kinderkrankenhauses Ochmatdyt.
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) vor einem durch eine russische Rakete zerstörten Gebäude des Kinderkrankenhauses Ochmatdyt.
Andreas Stein/dpa

Wieder ist einer dieser Züge der ukrainischen Bahn in Kiew angekommen, der deutsche Gäste für einen Kurzbesuch in die Ukraine bringt. Der Kanzler Olaf Scholz (SPD) war gerade da, danach der mögliche künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) und nun ist es die deutsche Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), die in das kriegsgeschundene Land gereist ist. Sie hat Hilfe mitgebracht. Aber was ist das für ein Krieg, in den ständig deutsche Politiker reisen können? In Deutschland wollen viele nicht glauben, dass Russland barbarisch die Zivilbevölkerung attackiert. Aber es ist die Wahrheit.