551 Windkraftanlagen sind 2022 in Deutschland entstanden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um 25 Prozent — verglichen mit den Ausbauzielen der Bundesregierung noch immer viel zu wenig, warnte die Windkraftbranche am Mittwoch. Das werde sich auch 2023 nicht ändern: Das Ziel, in diesem Jahr 4,5 Gigawatt (GW) mehr Windstrom zu produzieren, sei nicht erreichbar. Es seien einfach zu wenig Projekte genehmigt worden. Die Branche prognostiziert einen Anstieg von lediglich drei GW.
Der schleppende Windkraftausbau gefährdet den Kohleausstieg
Die Zahl neu gebauter Windräder hinkt weiter den Regierungszielen hinterher. Verdreifachen sich die Zahlen nicht, ist an einen vorgezogenen Kohleausstieg kaum zu denken, wie ein Bericht der Bundesnetzagentur zeigt.