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Ein Jahr Zeitenwende

Kriegslogik und Friedenssehnsucht – Was aus der deutschen Politik geworden ist

Bei der Debatte im Bundestag nach einem Jahr russischem Angriffskrieg wurden die einen als Verharmloser von Gräueltaten, die anderen als Kriegstreiber und wieder andere als Untätige gegeißelt. Das Dilemma der Deutschen bringt aber der SPD-Fraktionschef am besten auf den Punkt.

Es gibt hierzulande sehr unterschiedliche Sichtweisen auf Putins Krieg. Einige sehen eine Mitschuld der NATO. Krieg ist Krieg, meint Sahra Wagenknecht, da begehen eben alle Seiten Verbrechen. Aus Sicht der AfD geht es nur um die Interessen USA und nicht zuletzt außerhalb des Parlaments verlangen viele ganz einfach: Die Waffen nieder. Die treffende Antwort darauf hat Friedrich Merz gegeben. Stellen die Russen die Kämpfe ein, ist der Krieg vorbei. Beendet die Ukraine einseitig den Kampf, ist sie übermorgen Geschichte.