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Diskussion durch Lokführerstreiks

An der Tarifeinheit wollen nur wenige drehen

Das Tarifeinheitsgesetz hat Streiks bei der Bahn nicht verhindert, weil die Lokführergewerkschaft GDL mit der konkurrierenden EVG um die Vormacht kämpft. Doch die Arbeitgeber halten daran fest.

Trotz des Tarifeinheitsgesetzes streiken die Lokführer.
Trotz des Tarifeinheitsgesetzes streiken die Lokführer.
Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Nach 48 Stunden Streik der Lokführergewerkschaft GDL fahren am Freitag die Züge wieder. Am Mittag will sich GDL–Chef Claus Weselsky äußern, wie es weitergeht. Neue Streiks sind wahrscheinlich, da sich keine Annäherung mit der Deutschen Bahn abzeichnet. Daher gewinnt die Diskussion an Fahrt, ob das Tarifeinheitsgesetz gescheitert ist. Von den Regeln, die seit 2015 gelten, hatten sich viele erhofft, dass sie Auseinandersetzungen zwischen konkurrierenden Gewerkschaften in einem Betrieb und damit Streiks verhindern.