15° / 6°
Digitale Wahlkampfstrategie

Warum die AfD ihren Wahlkampf fast nur online führen will

Ein paar Großveranstaltungen, ansonsten vor allem Online-Auftritte, so plant die AfD ihren Bundestagswahlkampf mit Alice Weidel. Warum das funktionieren kann – und wie die Aktivisten der Rechten im Netz so ticken.

Sucht die große Bühne – wie hier im Bundestag bei der Vertrauensfrage – und konzentriert sich ansonsten auf den Wahlkampf im digitalen Raum: AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel. Der Wahlkampf auf den Marktplätzen fällt bei den Rechten zumindest mit ihrem Spitzenpersonal aus.
Sucht die große Bühne – wie hier im Bundestag bei der Vertrauensfrage – und konzentriert sich ansonsten auf den Wahlkampf im digitalen Raum: AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel. Der Wahlkampf auf den Marktplätzen fällt bei den Rechten zumindest mit ihrem Spitzenpersonal aus.
TOBIAS SCHWARZ/AFP

Die AfD ist, das müssen selbst Kritiker anerkennen, im digitalen Bereich die erfolgreichste Partei in Deutschland. Das kommt den Rechten im anstehenden Winter-Wahlkampf jetzt entgegen – und bestimmt ihre Wahlkampfstrategie. Die AfD mit ihrer „Kanzlerkandidatin“ Alice Weidel setzt voll auf Online-Wahlkampf, lediglich ergänzt durch einige wenige Großveranstaltungen in Hallen. Eine Tour über die Marktplätze der Republik wird es mit Weidel nicht geben. Kann das funktionieren? Ist das vielleicht sogar die Zukunft?