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Koalitionsvertrag von Union und SPD

Der Wehrdienst bleibt freiwillig – so soll die Truppe dennoch gestärkt werden

Die Union wollte die Rückkehr zur Wehrpflicht, aber die kommt nun nicht. Stattdessen soll der Dienst in der Truppe attraktiver werden und so mehr Interessenten anlocken. Dafür gibt es eine andere Neuerung, die CDU und CSU schon lange verfolgen.

„Zunächst“ weiter keine Wehrpflicht. Hier: Soldaten und Soldatinnen der Ehrenformation beim feierlichen Gelöbnis von Rekruten und Rekrutinnen der Bundeswehr.
„Zunächst“ weiter keine Wehrpflicht. Hier: Soldaten und Soldatinnen der Ehrenformation beim feierlichen Gelöbnis von Rekruten und Rekrutinnen der Bundeswehr.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Trotz der bedrohlichen Sicherheitslage in Europa wird die Wehrpflicht in Deutschland auch unter der neuen schwarz-roten Regierung nicht wieder in Kraft gesetzt. Union und SPD bauen stattdessen weiter auf Freiwilligkeit, um die Reihen der Bundeswehr aufzufüllen. CDU-Parteichef Friedrich Merz betonte, die Ausrichtung auf die Freiwilligkeit gelte „zunächst“. Die drei Parteien hofften, dass auch so der angestrebte Aufwuchs erreicht werden könne.